EIP-Agri-Projekt 2020-2023
30.04.2020

55 Kühe

Meine Kühe sind es schon von letztem Jahr gewohnt, dicht an dicht zu grasen. Für die Futteraufnahme müssen sie nicht weit laufen. Es ist immer genug vorhanden und außerdem gibt es immer wieder frischen Nachschub.

30.04.2020

Weidewechsel

Im Frühjahr, wenn das Gras schnell nachwächst, wechsele ich schon nach einem halben Tag die Fläche. Wie man sieht ist die alte Fläche relativ gleichmäßig abgeweidet. Es bleibt genug Blattmaterial zurück, damit der Bestand schnell nachwachsen kann.

30.04.2020

Alle Nasen sind im Gras

Die Kunst ist, eine Fläche in der richtigen Größe zu zuteilen, damit man den gewünschten Effekt im Pflanzenbestand und Boden bekommt. Gleichzeitig soll die Herde zufrieden und der Arbeitsaufwand beim Weidewechsel nicht zu groß sein.

02.05.2020

Es funktioniert

Es hat sich nur ein Teil unserer Herde hinter mir für das Fotoshooting versammelt. Insgesamt sind es 120 Kühe, die wir schon seit Ende des letzten Monats austreiben. Auf dieser Fläche waren sie heuer zum zweiten Mal.

02.05.2020

Heimkehr

Wir haben knapp 30 ha Weidefläche zur Verfügung. Durchschnittlich sind unsere Kühe 10 Stunden auf der Weide und kehren dann für die restliche Zeit in ihren Stall zurück. Es stellt sich schon nach drei Tagen eine Routine ein und das Eintreiben verläuft ohne Stress.

02.05.2020

Vergleich

Auf der linken Seite des Zauns wurde dieses Jahr schon einmal abgeweidet. Die rechte Seite ist noch ungenutzt, da wir sie als Testfläche zur Verfügung stellen und zuerst Bodenproben entnommen werden müssen.

08.05.2020

Ein gemischter Haufen

Dieses Jahr läuft alles etwas anders bei uns. Da es im Frühjahr einen größeren, einschneidenden Wechsel in der Kuhherde gegeben hat, lassen wir die Kälber dieses Mal versuchsweise für die erste Zeit in der Herde mitlaufen.

09.05.2020

Knietief

Es kostet am Anfang Überwindung, eine Herde in einen hohen Bestand zu lassen. Unsere Jungviehherde leistet hier jedoch ganze Arbeit. Abends ist hier alles gleichmäßig abgefressen (siehe linke Ecke) und für das Bodenleben bleibt auch genügend Nahrung zurück.

09.05.2020

Kompromiss

Den Kühen wurde hier im Vergleich zur Jungviehherde mehr Raum zur Verfügung gestellt. Sie durften mehr selektieren und haben weniger niedergetrampelt. Ein paar Tage nach der Beweidung (nach dem Frost) hat sich auf dieser Fläche der Rotklee hervorgetan.

14.05.2020

2. Aufwuchs

Hier ein Foto vom 2. Aufwuchs Mitte Mai 2020 vor der Beweidung.

15.05.2020

11 Stunden später....

….wird die Fläche mit relativ viel stehenden "Weideresten" zurückgelassen. Laut Plan ist eine ungestörte Regenerationszeit von ca. 28 Tagen vorgesehen.

16.05.2020

Systemwechsel

Jetzt gehen wir so langsam von den den Vorweideparzellen (12 Stück, dafür größer) zu den Hauptweideparzellen (21-28 Stück, dafür kleiner) über, um mehr Tiereinwirkung auf die Fläche zu bekommen.

19.05.2020

Tierbesatz

Unsere Kühe sind 4 bis 5 Stunden auf einer Fläche. Danach ziehen sie weiter. Somit kann das Gras ca. 30 Tage ungestört weiterwachsen. Durch das relativ enge Zusammenhalten auf einer Fläche ergibt sich ein Tierbesatz bis zu 350 Kühen pro Hektar!

19.05.2020

Weidereste

Hier sieht man, dass die Kühe fast die Hälfte des Grases abgefressen und zertrampelt haben. Es kann sofort weiterwachsen und dient dem Boden als Schutz vor Austrocknung.

19.05.2020

Zufriedenheit

Nach dem die Kühe sich den Bauch vollgeschlagen haben, legen sie sich alle (dicht an dicht) hin und käuen wieder...

05.05.2020

Jetzt geht's endlich raus

Auf über 950 Höhenmeter zieht sich der erste Austrieb ins spätere Frühjahr hinaus. Da ist dann die Freude beim ersten Ausgang umso größer.

06.05.2020

Aus dem Vollen schöpfen

Dafür muss man jetzt nicht "herumzupfen", sondern kann kraftvoll abreißen und genießen.

07.05.2020

Immer in der Spur bleiben..

Zufrieden und gemächlich geht's zurück zum Melken.

02.06.2020

1. Durchgang

Dieses Foto ist Anfang Mai entstanden. Es steht noch nicht viel. Es war zu trocken und zu kalt (Ostwind). Die Herde kann nur wenige Stunden auf der zugeteilten Parzelle bleiben, die deshalb etwas großzügiger bemessen ist.

Tags: huber gbr
03.06.2020

2. Durchgang

Einen Monat später zieht die Herde wieder auf diese Fläche um, in einen üppigeren 2. Aufwuchs. Dementsprechend wird die Parzelle etwas enger, damit eine gleichmäßige Beweidung erfolgen kann.

Tags: huber gbr
04.06.2020

Einmal volltanken

Nach dem Melken scheint der Durst am größten zu sein. Auf dem Weg zur Weide wird nochmal richtig vollgetankt.

Tags: huber gbr
16.05.2020

Kurzrasenweide

Ein Bild aus alten Tagen. Das Gras ist kurz und der Platz reichlich. Die Kühe liegen für sich alleine auf der ganzen Weide verteilt zum Wiederkäuen ab.

Tags: reisacher
17.05.2020

"Langrasenweide"

Die Unterschiede zum Vorjahr sind deutlich. Unsere Kühe haben ihr Verhalten ziemlich schnell dem neuen Management angepasst. Sie liegen viel dichter beieinander. Die Futteraufnahme geht schneller, weil sie weniger laufen müssen und es bleibt mehr Zeit zum Wiederkäuen.

Tags: reisacher
18.05.2020

Umstellung

Nach dem ersten mehrstündigen Frühstück wird erst mal gründlich wiedergekäut und dann etwas ausgeruht, bevor's zum "Brunchen" geht. Das viel Biomasse zurückbleibt, ist bei diesem Durchgang erwünscht.

Tags: reisacher
10.06.2020

Eine standortgerechte Herde

Als vergleichsweise kleiner Betrieb mit Flächen, die nicht in Gunstlagen liegen, ist es wichtig eine Herde zu haben, die gut an den Standort und an den dort wachsenden Grasbestand angepasst ist.

 

10.06.2020

Braunvieh alter Zuchtrichtung

Wir haben uns für das Braunvieh alter Zuchtrichtung (Original Braunvieh) entschieden. Ein robuste Zweinutzungsrasse (Milch + Fleisch), die früher diese Kulturlandschaft durch ihren Einfluss geprägt hat - und anders herum.

10.06.2020

Gute Futterverwerter

Diese alte Rasse kommt auch zurecht, wenn das Futterangebot wetterbedingt nicht so optimal ist (sie fallen nicht vom Fleisch). Unsere Originale sind nicht wirklich heikel, dafür mitunter ziemlich stur...